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SEO-Grundlagen

Bilder für SEO optimieren

6 min

Die Bildoptimierung wirkt sich sowohl auf das Ranking (über Google Image Search und Core Web Vitals) als auch auf die Nutzererfahrung aus. Die vier wesentlichen Maßnahmen sind: das richtige Format wählen (WebP oder AVIF), ohne sichtbaren Qualitätsverlust komprimieren, Alt-Tags ausfüllen und Lazy Loading implementieren. Diese Maßnahmen allein können den LCP um 20 bis 40 % reduzieren.

Bilder machen im Durchschnitt 50 bis 70 % des Gewichts einer Webseite aus. Schlecht optimiert, belasten sie die Core Web Vitals und bestrafen das Ranking. Gut optimiert, öffnen sie einen zusätzlichen Traffickanal über Google Images.

Das richtige Bildformat wählen

Das WebP-Format bietet eine 25 bis 35 % bessere Komprimierung als JPEG bei identischer Bildqualität. AVIF geht noch weiter, aber seine Browser-Kompatibilität, obwohl 2026 gut, sollte je nach Zielgruppe geprüft werden.

Vektorbilder (Logos, Icons, Illustrationen) müssen in SVG sein: Sie sind leicht, skalierbar und verschlechtern sich nie.

PNG ist nur für Bilder relevant, die Transparenz oder absolute Qualität ohne Komprimierung erfordern — seltene Fälle im Standard-Webkontext.

  • Fotos und komplexe Bilder: WebP oder AVIF.
  • Logos, Icons, Illustrationen: SVG.
  • Screenshots mit Text: WebP mit moderater Komprimierung (Qualität 80-85).
  • Vermeiden Sie animierte GIFs: Ersetzen Sie sie durch ein kurzes MP4-Video, das 5 bis 10 Mal leichter ist.

Komprimierung und angepasste Dimensionen

Ein 3.000 px breites Bild, das in einer 800 px Spalte angezeigt wird, überträgt 3 bis 4 Mal mehr Daten als nötig. Immer vor dem Komprimieren skalieren.

Anstreben unter 100 KB für sekundäre Bilder, unter 200 KB für Hero-Bilder oder Hauptbilder. Darüber wird die Auswirkung auf den LCP messbar.

Komprimierung und Skalierung von Bildern können die anfängliche Ladezeit auf nicht optimierten Seiten um 20 bis 40 % reduzieren, mit direktem Einfluss auf die Core Web Vitals-Scores.

Branchenstudien 2025-2026 zu Web-Performance und SEO

Alt-Tag, Dateiname und strukturierte Daten

Der Alt-Tag ist der einzige Text, den Google mit einem Bild assoziieren kann. Er muss den visuellen Inhalt präzise beschreiben und das Keyword natürlich integrieren, wenn relevant, ohne Zwang.

Der Dateiname ist sekundär, aber nützlich: Verwenden Sie Keywords getrennt durch Bindestriche (bild-seo-optimierung.webp) statt IMG_4821.jpg.

Für Produktbilder oder Schlüsselbilder fügen Sie strukturierte ImageObject- oder Product-Daten mit Schema.org hinzu, um die Sichtbarkeit in Google Images und Rich Results zu erhöhen.

Lazy Loading und Performance

Lazy Loading lädt Bilder nur, wenn sie in den Viewport eintreten. Das reduziert das anfängliche Seitengewicht und verbessert den FCP-Score (First Contentful Paint).

Achtung: Wenden Sie Lazy Loading niemals auf das Hero- oder LCP-Bild an — Google und der Browser müssen es sofort laden. Verwenden Sie loading="eager" oder lassen Sie das Attribut für dieses Prioritätsbild weg.

  • Fügen Sie loading="lazy" zu allen Bildern außerhalb des anfänglichen Viewports hinzu.
  • Definieren Sie width und height Attribute explizit, um Layout-Verschiebungen (CLS) zu vermeiden.
  • Verwenden Sie srcset, um angepasste Auflösungen je nach Bildschirm des Nutzers anzubieten.

FAQ

Wird Lazy Loading von Browsern nativ unterstützt?

Ja, seit 2019 für Chrome und moderne Browser sowie seit 2021 für Firefox. Das Attribut loading="lazy" reicht für die meisten Websites ohne externe JavaScript-Bibliothek aus.

Indexiert Google WebP-Bilder?

Ja, Google unterstützt und indexiert WebP- und AVIF-Bilder problemlos. Diese Formate werden sogar von Googles PageSpeed Insights Guidelines empfohlen, um das Seitengewicht zu reduzieren.

Schadet ein fehlender Alt-Tag dem SEO?

Er schadet nicht direkt, beraubt Google aber eines Kontextsignals und schließt das Bild aus dem Ranking in Google Images aus. Auf einer E-Commerce-Website oder einem Content-Blog mit vielen Bildern stellt das Fehlen von Alt-Tags einen erheblichen Traffic-Verlust dar.